Premiere des innovativen Lernpanoramas

Das DisAM-Modellprojekt präsentiert seine Ergebnisse auf der Abschlusskonferenz ‚Digital und selbstbestimmt‘ am 25.03.2026 an der Ostfalia Hochschule in Wolfenbüttel.
Unter anderem zeigt Mediendesignerin Dörte U. Engelkes, Koproduzentin der Lernwelt didab und wissenschaftliche Mitarbeiterin im DisAM-Teames einen Live-Preview in ihrem Workshop. Zusammen mit dem DisAM-Hybridlabor wird das neue sphärische 360 Grad-Lernpanorama ‘Virtueller Arbeitsplatz Tischlerei’ erstmals der Fach-Öffentlichkeit vorgeführt.
Zum Hintergrund: Das Forschungsprojekt DisAM erforscht seit 2023 fördernde und hemmende strukturelle Faktoren an der Schnittstelle zwischen Werkstätten für behinderte Menschen und dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Das DisAM-Team untersucht dabei besonders, wie digitale Angebote Motivation, Selbstvertrauen und Fähigkeiten fördern und Menschen mit Beeinträchtigungen den Zugang zum allgemeinen Arbeitsmarkt erleichtern.

Die Hybridlaborant*innen stellen ihr Lernmodul ‚Digitakompetenzen am Arbeitsplatz Tischlerei vor.
(Foto: Erik Dietzel)


Zugang zum DisAM-Lernpanorama (ab Mai 2026)

DisAM-Team auf der YouCan 26 in Leipzig

Präsentation der vorläufigen Ergebnisse des DisAM-Modellprojekts auf der YouCan 26 in Leipzig.

Der Hauptthema des diesjährigen Fachkongresses ist Inklusion im Arbeitsleben. Mehr als 3000 Teilnehmende aus WfbM und anderen Einrichtungen der Eingliederungshilfe aus ganz Deutschland besuchen die sächsische Großstadt.

Auch das DisAM-Forschungsteam präsentiert während der dreitägigen Konferenz das interdisziplinäre Forschungsprojekt DisAM. Besonders das im Praxisteil des DisAM-Projekts von Mediendesignerin Dörte U. Engelkes entwickelte interaktive Lernpanorama einer virtuellen Tischlerei, das ab Mai 2026 kostenfrei zur Nutzung als digitales Lernangebot bereitgestellt wird, rief großes Interesse hervor.

Überbuchter Workshop auf der YouCan 26

Wie war’s: die YouCan 2026?

Das didab-Team möchte noch einmal Danke sagen für das überwältigende Interesse an Infos über die Lernwelt didab. Unser Stand auf dem neuen Fachkongress für Inklusion in Leipzig war von morgens bis abends im besten Sinne „belagert“. 

Viele Interessent:innen haben uns ganz gezielt angesprochen, um zu erfahren, wie didab funktioniert und was es kostet. 
Wir sehen: die Lernplattform didab ist inzwischen einer der wichtigsten Player auf dem Markt! 

Am meisten Aufmerksamkeit bekam Eddie, der didab-BildungsEditor (Eddie): Für viele Einrichtungen ist unser neues Autorentool das passende Instrument, um mit wenigen Klicks eigene interaktive Lernmaterialien zu erstellen.

Den Eddie stellte Mediendesignerin Dörte U. Engelkes noch einmal live in ihrem völlig überbuchten Workshop vor:
Digitale Lernmaterialien selbst erstellen: Einfach. Cool. Interaktiv.

Während des Workshops wurde beispielhaft der Entstehungsprozess einer Lerneinheit gezeigt: der gesamte Workflow von der Idee bis zum fertigen interaktiven Lernpaket.
Der didab-BildungsEditor eignet sich besonders als Instrument der beruflichen Bildung und zur Stärkung der Medien-und Digitalkompetenz

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Innovatives Beteiligungsformat

Das DisAM-Hybridlabor

Für das DisAM-Modellprojekt an der Ostfalia Hochschule Wolfenbüttel hat Mediendesignerin Dörte U. Engelkes ein neuartiges Beteiligungsformat entwickelt, in dem Fachkräfte und WfbM-Beschäftigte sich fast zwei Jahre gemeinsam in Online-Workshops mit Digitalkompetenzen beschäftigen. Dabei werden interhierarchisch und durch kooperatives Lernen Digitalkompetenzen ausgebaut, eigene interaktive Lernmaterialien erstellt und die Entwicklung des virtuellen DisAM-Lernpanoramas partizipatorisch begleitet.

Die 19 Monate gemeinsames Lernens und Arbeitens mit den 9 Hybridlaborant:innen und der KI-generierten pädagogischen Agentin Kirstin haben gezeigt, wie partizipative Beteiligungsformate digitale Teilhabe fördern können.
Es war eine kreative, produktive und spannende Laborzeit.

Vielen Dank, liebe Hybridlaborant:innen!!!

Neue Workshops

Partizipativ erstellte interaktive Übungsangebote für die Lernwelt didab.

Content-Entwicklerin Dörte U. Engelkes entwickelt viele Lernmodule mit Institutionen der Behindertenhilfe zusammen mit WfbM-Beschäftigten und -Fachkräften zum Beispiel: Gerätebedienung ‚Heißklebepistole‘ und ‚Handabroller‘ in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Helmstedt-Wolfenbüttel gGmbH oder ‚Richtige Mülltrennung‘ in Zusammenarbeit mit der Pestalozzi-Stiftung Großburgwedel oder ‚Einstellung zur Arbeit“ in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Einrichtungen in Norddeutschland im Rahmen des diBa-Modellprojekts der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften

Um die eigenständige Erstellung von E-Learning-Modulen geht es auch in den neuen Kreativ-Workshops.
Lernmaterialien konzipieren, aufbauen und kreativ gestalten. Dörte Ulka Engelkes gibt theoretische Impulse und teilt ihre langjährigen Erfahrungen aus der E-Learning-Entwicklung und -Produktion mit den Teilnehmenden.

Diese eintägigen Intensivkurse vor Ort mit vielen praktischen Übungen richten sich besonders an Fachkräfte und WfbM-Beschäftigte, die sich für die Erstellung eigener Lernmaterialien interessieren oder bereits erste Erfahrungen mit der Produktion gemacht haben.

Digitalisierung lebt vom Mitmachen

Das DisAM-Forschungsteam hat anlässlich des bundesweiten Digitaltages 2025 Interessierten einen Einblick in die wissenschaftliche Forschung gegeben: wie werden Umfragen aufgebaut, was sind Netzwerkkarten und welche Forschungsfragen wird das DisAM-Modellprojekt beantworten können?

Ein besonderes Highlight der Aktion ist der Schulterblick in das DisAM-Hybridlabor: Fünf Laborantinnen und Laboranten stellen ihre Arbeitsergebnisse nach einem Jahr Arbeit zum Thema ‚Digitale Kompetenzen’ vor und diskutieren mit den Teilnehmenden über die Bedeutung digitaler Teilhabe und die Hürden auf dem Weg in die inklusive Digitalität.
Mit über 2.500 Aktionen fand der Digitaltag dieses Jahr zum sechsten Mal statt. Hinter dem Digitaltag steht ein Bündnis aus mehr als 25 Organisationen aus Zivilgesellschaft, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft und öffentlicher Hand. 

Neue App-Entwicklung

Als Mediendesignerin setzt didab-Content-Entwicklerin Dörte U. Engelkes anspruchsvolle und potente Autorentools mit umfangreichen Funktionen zur Erstellung digitaler Bildungsangebote ein. Die User:innen der Lernwelt didab haben oft den Wunsch geäußert, auch selbst Lernmaterialien zu erstellen. Dafür haben wir vom didab-Team eine App entwickelt, die genau das erstmals ermöglicht:
Ab jetzt können alle schnell und einfach eigene Lernboxen im coolen didab-Stil erstellen: mit EDDIE!

EDDIE ist der neue didab-BildungsEditor – eine Software vom didab-Team für die Praxis der Eingliederungshilfe, um das selbstständige Erstellen von interaktiven Inhalten zu erleichtern. 

Dörte Engelkes hat für einen kompakten Einblick ein kurzes Video über Eddie gemacht

Publikation zum diBa-Forschungsprojekt

Als Ko-Autorin freue ich mich über die Veröffentlichung unseres Buches:
‚Digitale Qualifizierung: Chancen für Menschen mit Behinderungen‘

Die Wissenschaftler:innen Dörte Ulka Engelkes, Karen Frankenstein, Julia Hartung-Ziehlke und Benjamin Rink unter der Leitung von Ludger Kolhoff haben in diesem Modellprojekt an der Ostfalia Hochschule die Qualifizierung von schwerbehinderten Menschen für den allgemeinen Arbeitsmarkt mithilfe digitaler Bildungsangebote erforscht.
In unserer Publikation geht es vor allem um Ziele, Methoden und Ergebnisse des Modellprojekts “Entwicklung und Implementierung digitaler Bildungsangebote für die Qualifizierung schwerbehinderter Menschen für den allgemeinen Arbeitsmarkt” (diBa).
Das Buch richtet sich an Studierende der Sozialen Arbeit und des Sozialmanagements, Forscher:innen und Praktiker:innen in der Behindertenhilfe.

Erschienen im Springer Verlag 2024

Direkt zum diBa-Buch