Innovatives Beteiligungsformat

Das DisAM-Hybridlabor

Für das DisAM-Modellprojekt an der Ostfalia Hochschule Wolfenbüttel hat Mediendesignerin Dörte U. Engelkes ein neuartiges Beteiligungsformat entwickelt, in dem Fachkräfte und WfbM-Beschäftigte sich fast zwei Jahre gemeinsam in Online-Workshops mit Digitalkompetenzen beschäftigen. Dabei werden interhierarchisch und durch kooperatives Lernen Digitalkompetenzen ausgebaut, eigene interaktive Lernmaterialien erstellt und die Entwicklung des virtuellen DisAM-Lernpanoramas partizipatorisch begleitet.

Die 19 Monate gemeinsames Lernens und Arbeitens mit den 9 Hybridlaborant:innen und der KI-generierten pädagogischen Agentin Kirstin haben gezeigt, wie partizipative Beteiligungsformate digitale Teilhabe fördern können.
Es war eine kreative, produktive und spannende Laborzeit.

Vielen Dank, liebe Hybridlaborant:innen!!!

Neue Workshops

Partizipativ erstellte interaktive Übungsangebote für die Lernwelt didab.

Content-Entwicklerin Dörte U. Engelkes entwickelt viele Lernmodule mit Institutionen der Behindertenhilfe zusammen mit WfbM-Beschäftigten und -Fachkräften zum Beispiel: Gerätebedienung ‚Heißklebepistole‘ und ‚Handabroller‘ in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Helmstedt-Wolfenbüttel gGmbH oder ‚Richtige Mülltrennung‘ in Zusammenarbeit mit der Pestalozzi-Stiftung Großburgwedel oder ‚Einstellung zur Arbeit“ in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Einrichtungen in Norddeutschland im Rahmen des diBa-Modellprojekts der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften

Um die eigenständige Erstellung von E-Learning-Modulen geht es auch in den neuen Kreativ-Workshops.
Lernmaterialien konzipieren, aufbauen und kreativ gestalten. Dörte Ulka Engelkes gibt theoretische Impulse und teilt ihre langjährigen Erfahrungen aus der E-Learning-Entwicklung und -Produktion mit den Teilnehmenden.

Diese eintägigen Intensivkurse vor Ort mit vielen praktischen Übungen richten sich besonders an Fachkräfte und WfbM-Beschäftigte, die sich für die Erstellung eigener Lernmaterialien interessieren oder bereits erste Erfahrungen mit der Produktion gemacht haben.

Digitalisierung lebt vom Mitmachen

Das DisAM-Forschungsteam hat anlässlich des bundesweiten Digitaltages 2025 Interessierten einen Einblick in die wissenschaftliche Forschung gegeben: wie werden Umfragen aufgebaut, was sind Netzwerkkarten und welche Forschungsfragen wird das DisAM-Modellprojekt beantworten können?

Ein besonderes Highlight der Aktion ist der Schulterblick in das DisAM-Hybridlabor: Fünf Laborantinnen und Laboranten stellen ihre Arbeitsergebnisse nach einem Jahr Arbeit zum Thema ‚Digitale Kompetenzen’ vor und diskutieren mit den Teilnehmenden über die Bedeutung digitaler Teilhabe und die Hürden auf dem Weg in die inklusive Digitalität.
Mit über 2.500 Aktionen fand der Digitaltag dieses Jahr zum sechsten Mal statt. Hinter dem Digitaltag steht ein Bündnis aus mehr als 25 Organisationen aus Zivilgesellschaft, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft und öffentlicher Hand. 

Neue App-Entwicklung

Als Mediendesignerin setzt didab-Content-Entwicklerin Dörte U. Engelkes anspruchsvolle und potente Autorentools mit umfangreichen Funktionen zur Erstellung digitaler Bildungsangebote ein. Die User:innen der Lernwelt didab haben oft den Wunsch geäußert, auch selbst Lernmaterialien zu erstellen. Dafür haben wir vom didab-Team eine App entwickelt, die genau das erstmals ermöglicht:
Ab jetzt können alle schnell und einfach eigene Lernboxen im coolen didab-Stil erstellen: mit EDDIE!

EDDIE ist der neue didab-BildungsEditor – eine Software vom didab-Team für die Praxis der Eingliederungshilfe, um das selbstständige Erstellen von interaktiven Inhalten zu erleichtern. 

Dörte Engelkes hat für einen kompakten Einblick ein kurzes Video über Eddie gemacht